Uroplatus Pietschmanni


Uroplatus Pietschmanni

(Stacheliger-Plattschwanzgecko)

 HERKUNFT: Madagaskar

GRÖßE: bis 15 cm

GEWICHT: bis - g

AKTIVITÄT: nachtaktiv

FORTPFLANZUNG: 2 hartschalige Eier

SCHUTZSTATUS:

Washingtoner Artenschutzübereinkommen

Anhang II - Buchführungs- und Meldepflicht

Bei der wohl am besten getarnten Uroplatus Art handelt es sich um Uroplatus Pietschmanni. Diese ca. 15cm große Art ist in einem entsprechend eingerichteten Terrarium kaum zu entdecken. Jedoch sind die Tiere nach Sonnenuntergang weitaus aktiver als andere Vertreter der Art Uroplatus. Sie sind sehr aktive Jäger und lauern ihrer Beute nicht bewegungslos auf, wie viele Uroplatusarten bevorzugen.

Wichtig ist, dass es sich lediglich um Richtwerte und nicht um eine Musterlösung zur Haltung von Uroplatus Pietschmanni handelt!

Haltung:

Ich halte meine Tiere in einem 50cm x 50cm x 120cm großen Terrarium. Die Einrichtung besteht größenteils aus Kork und vielen rankenden und deckungsspendenden Pflanzen. Die Tiere verschmelzen so in ihrer Ruhephase regelrecht mit der Umgebung. Wichtig ist bei dieser Art außerdem eine ausreichende Größe des Terrariums, da wie bereits erwähnt, die Tiere Nachts äußerst aktiv sind! Die Temperaturen liegen tagsüber bei ca. 25° Grad und sinken nachts auf Zimmertemperatur ab. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 70-80% liegen. 

Fütterung: 

Als Futter sind z.B. Grillen, kleine Schabenarten und andere Insekten geeignet. Diese werden regelmäßig mit Kalzium und anderen notwendigen Mineralien und Vitaminen bestäubt.

 

WICHTIG: Geschlechtsreife Weibchen benötigen in der Paarungszeit Gehäuseschnecken als festen Bestandteil ihres Speiseplans um eine ausreichende Kalziumzufuhr zu gewährleisten und Mangelerscheinungen vorzubeugen!

Zucht:

Um die Tiere in Paarungslaune zu bringen, spielt der Wechsel der Jahreszeiten eine wichtige Rolle. Bei Tieren, die seit mehreren Generationen in Gefangenschaft leben, ist dies erfahrungsgemäß weniger relevant. Ich halte meine Tiere bei 24°-29° im Sommer und 18°-20° im Winter. 

Einmal befruchtet legt ein Weibchen mehrere Gelege, â 2 Eier, im Abstand von ~8 Wochen. Die Eier werden unter Laub abgelegt.(siehe Foto links).

Inkubation:

Ich inkubiere in Heimchendosen bei Zimmertemperatur ohne Inkubator.

Aufzucht:

Nach dem Schlupf der Jungtiere beginnt der schwierige Teil der Zucht. Ich ziehe meine Nachzuchten in kleinen, mit Küchenrolle ausgelegten Behältern groß. Ich sprühe morgens und abends, achte jedoch gleichzeitig drauf, dass die ausgelegte Küchenrolle zwischendurch abtrocknen kann. Wichtig ist es mindestens einmal in der aktiven Phase der Jungtiere zu sprühen um den Jungtieren die Chance zu geben, Wasser von den Einrichtungsgegenständen ablecken zu können und somit einer Dehydrierung vorzubeugen. 


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